Corona-Quarantäne am Computer sinnvoll nutzen

Dinge, die man tun kann in Zeiten von Quarantäne, Ausgangssperre und Social Distancing um sich ausreichend zu beschäftigen, um den lieben langen Tag herumzubekommen sind z.B. exzessives Serien-Binging auf Netflix, Amazon, Disney+ und Co. oder man nimmt sich ein gutes Buch zur Hand.

Doch warum nicht einmal um die heimische IT kümmern? 

Was gibt es am privaten Rechner zu tun?

Unter Informatikern das wichtigste Gut in Krisensituationen! Ein regelmäßiges Backup. Unter Laien oft vernachlässigt bis der Bedarf eines Backups, meist im Ernstfall, nämlich einem Datenverlust z.B. durch eine defekte Festplatte, notwendig wird.

Sind wir ehrlich: seine Daten auf lausige externe Festplatten regelmäßig manuell zu sichern ist langweilig und raubt nur unnötige Zeit, in der man auch produktiv sein könnte. Jetzt, wo die meisten von uns über reichlich Freizeit verfügen, bietet es sich an, ein automatisiertes Backup zu schaffen. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: Cloud-Dienste, das Windows-Boardmittel ROBOCOPY, Netzwerkspeicher und reichlich Software, ohne Geldlimit gen Himmel. 

Mehrere Mitglieder im Haushalt, aber nur einen Computer?

Oft wird nur ein einziger Rechner für den gesamten Haushalt genutzt. Egal ob die Eltern, das Kind oder der Großvater, alle nutzen häufig ein und denselben Benutzeraccount am heimischen PC und jeder kann auf alle Daten der anderen Familienmitglieder zugreifen. Dies kann zu versehentlichem Löschen von Dateien und damit unnötigem Datenverlust und  zu Streitereien führen. 
Jedes Betriebssystem hat die Möglichkeit mehrere Benutzer am selben PC zu unterhalten. Dies sollte man sich zu nutze machen und jedem, der den Rechner nutzt ein eigenes, klar benanntes Benutzerprofil mit eigenem Kennwort erstellen. 
Administratorenrechte sollten bestenfalls nur Benutzer erhalten, die sich gut auskennen, um versehentliche Installationen von Malware oder unnötigen Ressourcen-Fressern, die die Leistung von Rechnern optimieren sollen (dies aber eigentlich nur umgekehrt tun), zu vermeiden. 

Wie alt ist das WLAN?

Keine unnötige Frage. Warum?
Um den wichtigsten Punkt zu nennen: sehr sehr alte WLAN-Router besitzen keine anständige Verschlüsselungsmethode. Kürzlich habe ich noch einen aktiv genutzten Router, der nur über die veraltete und unsichere WEP-Verschlüsselung verfügte. Der heutige Standard muss WPA2 sein und sollte überprüft werden, zu finden meistens auf dem Router, neben dem WLAN Sicherheitsschlüssel. Außerdem sollte nicht der Standard-WLAN Name wie z.B. FritzBOX 7540 sondern ein eigens bestimmter WLAN-Name (auch SSID genannt), verwendet werden. Dies macht es für einen Angreifer schwieriger das WLAN zu identifizieren, was angegriffen oder ausgespäht werden soll. 

Die Zukunft, bereits allgegenwärtig, überträgt drahtlosen Datenpakete im 5 Ghz Frequenzbereich. Dieser ist wesentlich leistungsstärker als der bisherige Standard von 2,4 Ghz. Er ist weniger anfällig für Störungen und hat eine größere WLAN-Reichweite. Jeder gängige neue Router kann über beide Frequenzen senden, einfach mal in die Einstellungen schauen und überlegen, ob eine Neuanschaffung nötig ist. Dies kann der Fall sein, wenn ihr mitten in der Stadt wohnt und umgeben seid von hunderten WLANs und ihr regemläßig Störungen feststellt. 

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